Hölle & Himmel

Es blubbert und ploppt. Es gurgelt und zischt. Wo man hinschaut. Alles ist in Bewegung. In Geysiren pustet die Erde Wasser. Schlammpfützen brechen immer wieder auf – und die erdige Masse wird in die Luft gespuckt. Kochend heißes Wasser sprudelt unvorhersehbar in kleinen und größeren Strudeln. Kleine Champagner-Perlen lassen das bunte Wasser prickeln. Erdöffnungen lassen stinkende Dämpfe aufsteigen.

Und über allem: der Geruch von faulen Eiern. Schwefel.

Es ist eine beinahe unwirkliche Welt, die sich da präsentiert. Und sie ist faszinierend auf ihre eigene höllisch-anmutende Art.

    

  
   

  

  

  

   
    
    
    
 
Und das, was da so höllisch anmutet, kann auch ganz himmlisch sein. Wenn ich mich später am Nachmittag ins Spa begebe und in den warmem Wasser rumliege. Mit Blick aufs Meer. Wundervoll.

PS: Nicht ganz so weit zurück in die Vergangenheit wie diese vulkanischen Formationen, aber dennoch eine kleine Zeitreise in eine Filmkulisse Anfang des vergangenen Jahrhunderts – so erscheint mir zumindest Napier. Total zum Wohlfühlen dort (mit himmlischen Weinen – wo ich schon beim Thema himmlisch bin…)  

    
    
   

2 Gedanken zu “Hölle & Himmel

  1. Manche Bilder sehen aus wie Großaufnahmen aus Mutters Kochtöpfen. Allerdings: riechen tut’s in der Küche höchst selten nach faulen Eiern 🙂
    Wünsche dir weiterhin eindringliche olfaktorische Genüsse
    Vadder
    Übrigens: Vadders einzige Bildungslücke: wo liegt Napier, ist es weit von Peru? Die Flaschen locken mich 🙂
    Kommentar zum Kommentar: Vadder lässt – wie üblich – den nötigen Ernst vermissen

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    1. Dädle: Google Napier einfach (haste bestimmt schon)
      Ansonsten: korrekt. Aber Mutsch produziert dann wenigstens was Leckeres. Das konnt ich hier nicht entdecken

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