Viel verbindet mich vermutlich nicht mit Damien Hirst und doch ist es seit heute eine weitere Sache. Angefangen hat alles damit, dass ich in London an dem Ort Kunstgeschichte studieren durfte, an dem er Kunst studierte. Unsere Wege kreuzten sich nur in Büchern, Geschichten, Gallerien, Museen – so alt bin ich ja nun auch wieder nicht, aber trotzdem.
Aber erstmal von Vorne…
Ich hatte damals in London einen exzellenten Kunstgeschichte Professor, der es nicht nur verstand, einen für Werke und Blickwinkel auf Kunst zu faszinieren, sondern der einem auch in diversen Museen eine Ästhetik vermittelte, die ich zumindest vorher nicht kannte. Die Feinheit in fernöstlichem Porzellan. Ihre klare, reine, die Jahrtausende überdauernde Linienführung – in ihrer schlichten Zartheit berührend und ergreifend. Das lernte ich dort zu erkennen. Und es kam mir heute zu Gute. Denn es schüttete dank dem nächsten Taifun in einer Tour, so dass ich meine Zeit in Innenräumen verbrachte. Villen, Teehäusern, Museen etc. Und dort kam ich wieder und wieder an genau dieser in Porzellan, in Wandmalerei und in Stoffen verewigten Ästhetik vorbei. Total schön!
Und ohne es zu wissen zog mich auf einmal ein offenes, grosses Gebäude an. Ich ging hinein. Ein Juwel. Das 21st Century Museum of Contemporary Art. Es gab so viel zu sehen, auszuprobieren und auszukundschaften. Weltklasse. Und da war er wieder – Damien Hirst. Diesmal mit einer Herz-Installation. Leider durfte ich keine Bilder machen.
Auch nicht von einem richtig tollen Part, der dänisch-japanisches Design und Innenarchitektur zeigte. Superreduziert, klar und trotzdem ansprechend natürlich und warm.
Wovon ich aber Bilder machen durfte sind diese Kunstwerke hier, die mich sehr zum Schmunzeln gebracht haben.




Und allem Regen zum Trotz: ein toller Tag!