Spontan und mal wieder ohne Plan bin ich einem Impuls gefolgt; dem Impuls, den letzten Monat meines Sabbaticals in Hawaii zu verbringen. Ein Impuls derselben Art hat mich auf Big Island nach Kalani gebracht zu einem Sacred Lomilomi Kurs.
Ohne zu wissen, wohin ich mich da begebe, was Lomilomi wirklich ist und wer die Lehrer und Schüler sein würden – schwups war ich dort. Mittendrin. Irgendwie musste ich da wohl einfach sein. Ein kleines Wunder an sich. Und genau so war die gesamte Zeit dort: wunder-voll.
Der Ort – Kalani – ist zauberhaft und strahlt Liebe bis hin in jedes Detail aus, sowie Kraft, Tiefe und Freiheit. Direkt am Meer, auf dunkler, brüchiger Lava liegt er, dieser Ort. Wie ein Garten Eden mit vielen bunten Pflanzen, jeder Menge zwitschernder Vögel und anderer lustiger Tiere, mit verschlungenen Wegen, die manchmal in Wälder, manchmal zu offener Holzhäusern, Hängematten, Pool, Sauna oder Kunst führen. Überraschend ist jeder dieser Wege.



Ein non-profit Unternehmen, das jede Menge Volunteers aus allen Ländern jeden Alters anzieht. Sie strahlen genau aus, was der Ort selbst birgt. Irgendwie Magical.
Und dann Sacred Lomilomi inmitten dieser Umgebung. Für mich stand das Wort Lomilomi bis dahin für eine schöne, weiche Form der Massage. Ich denke, dass es auch das sein kann. Was ich aber erlebt habe ist weit mehr als das. Und es ist im Grunde genau das, was schon der Ort ist, an dem der Kurs stattfand: Liebe, Kraft, Tiefe und Freiheit.
Eine überraschend internationale Gruppe, jeder mit seiner Geschichte und seinem einzigartigen Beitrag zum Ganzen; zutiefst beeindruckende und bewegende Lehrer; unbeschreibliche Momente des Lernens und Erfahrens.





Dankbar, froh und erfüllt komme ich zurück. Aber auch mit Heimweh. Heimweh nach Hawaii, nach dem Erlebten. Und mit dem Gefühl, als gilt es, diesen Schatz zu schützen.



