Ein rundum schöner, lustiger und leckerer Tag geht zu Ende. Und ich bin glücklich.
Die äußeren Bedingungen sprachen zunächst nicht für ein solches Tagesfazit: SEHR früh aufstehen, kalt, Regen, durch die Dunkelheit zum Bahnhof, Zug: 25 Minuten Verspätung und genagelt voll. Aber irgendwie war alles gut. Ich hab mich gefreut auf Frankfurt und alles, was ich da erleben würde. In Jacke und Schal gekuschelt und mit richtig guter Musik auf den Ohren kann alles nur gut werden. Das ist meine Freiheit.
Nach leckerem Frühstück und wunderbarer Begleitung, in der die Zeit nur so fliegt, war ich über Mittag im Museum für Modern Kunst in Frankfurt. Und ich hatte jede Menge Spaß. Installationen vom Choreographen Forsythe lassen einen selbst zum Künstler werden, denn man selbst formt das Kunstwerk – in jedem Moment neu. Mit viel Dynamik und z.T. einfach nur bestaunenswert schön!
Und noch was – ich weiß jetzt definitiv: Tänzer haben auf jeden Fall einen anderen Körper als ich. Ein Schritt von Forsythe auf seinem Video gleicht in keiner Nuance meinem spannungslosen Getrampel. Er füllt einen Raum mit einem Schritt – ich dagegen begehe ihn nur.
Und noch was Kleines zum Schluss: ich weiss meine Wohnung in guten Händen- ein Geschenk.